Wundheilung? In diesen 4 Phasen heilt deine Wunde
Der Wundheilungsprozess verläuft in vier Phasen. Auch wenn jede Wunde anders ist, durchläuft dein Körper im Grunde immer denselben Prozess. Möchtest du wissen, welche Phasen deine Wunde durchläuft? Das erklären wir dir gerne.
Wie verläuft die Wundheilung?
Wenn du eine Wunde hast, leitet dein Körper sofort einen Heilungsprozess ein. Dieser Prozess besteht aus verschiedenen Phasen, in denen dein Körper von selbst daran arbeitet, das geschädigte Gewebe zu reparieren.
Die Wunde, die Kruste oder die Rötung, die du siehst, ist nur ein kleiner Teil dessen, was wirklich vor sich geht. Unter deiner Haut passiert nämlich eine ganze Menge, um sicherzustellen, dass sich alles wieder gut regeneriert. Bei einer schlechten Wundheilung läuft in einer der Phasen der Wundheilung etwas schief. Diese Phasen erklären wir dir gleich.
Durchlaufen alle Arten von Wunden denselben Heilungsprozess?
Eigentlich durchläuft jede Wunde denselben Prozess. Dennoch kann dieser bei jedem Menschen anders aussehen, und der eine Prozess verläuft reibungsloser als der andere. So heilt beispielsweise eine Schürfwunde meist schneller als eine Schnittwunde oder eine Operationswunde. Die Tiefe und Größe der Wunde, aber auch die Ursache und der Hautzustand haben großen Einfluss darauf, wie schnell sie heilt.

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Die 4 Phasen der Wundheilung erklärt
Jede Phase der Wundheilung hat ihre eigenen Besonderheiten, die dafür sorgen, dass deine Haut wieder gut verheilt. Im Folgenden erklären wir jede Phase einzeln.
1. Entzündungsphase – Reinigung und Schutz
Unmittelbar nach der Entstehung der Wunde aktiviert dein Körper das Immunsystem. Es wird dafür gesorgt, dass die Wunde aufhört zu bluten und dass deine weißen Blutkörperchen die Bakterien und das geschädigte Gewebe beseitigen. In dieser Phase treten häufig Rötungen, Überwärmung und manchmal Schwellungen auf. Am Ende dieser Phase kann sich auch eine Kruste bilden.
2. Proliferationsphase – Regeneration und Wiederaufbau
In der zweiten Phase bildet Ihr Körper neues Gewebe. Es entstehen neue Hautzellen, Kollagen und kleine Blutgefäße. Die Wunde wird nun etwas kleiner und es bildet sich neues Gewebe, das manchmal unter der Kruste entsteht.
3. Granulationsphase – neues Gewebe
Deine Wunde wird nun durch Granulationsgewebe gestärkt. Dabei handelt es sich um gesundes, neues Gewebe, das eine wichtige Grundlage für die Stärkung der Haut bildet.
4. Reifungsphase – Festigung
In dieser Phase ist die Wunde größtenteils geschlossen. Doch auch wenn sie geschlossen ist, regeneriert sich die Haut weiter. Das neue Gewebe wird nun nämlich fester, und auch die Narbe kann sich noch verändern. Dies ist die längste Phase, die manchmal Wochen bis hin zu Monaten dauern kann.
Wie lange dieser Prozess genau dauert, hängt stark von der Art der Wunde ab. Bei oberflächlichen Wunden dauert dies oft einige Tage bis zu zwei Wochen, bei tieferen Wunden kann es bis zu vier Wochen oder länger dauern. Phase vier kann manchmal sogar bis zu einem Jahr dauern, aber davon merkt man selbst nicht mehr viel. Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten, den Wundheilungsprozess zu fördern.

Wie kann man die Wundheilung fördern?
Es handelt sich um einen natürlichen Prozess, aber in manchen Fällen kann man die Wundheilung beschleunigen oder den Prozess fördern. Das kannst du selbst tun:
- Halte die Wunde sauber
- Vermeide Druck oder Reizungen, zum Beispiel durch Kleidung
- Ernähre dich gesund mit ausreichend Nährstoffen und Flüssigkeit
- Gönne dir ausreichend Ruhe
- Wende die Rotlichttherapie an
Die Rotlichttherapie kann eine sehr wertvolle Ergänzung für eine gute Wundheilung sein. Das rote Licht regt nämlich die natürlichen Prozesse im Körper an, wodurch sich das Gewebe schneller regenerieren kann und Entzündungen gemildert oder verhindert werden können.
Fördern Sie die Wundheilung mit Rotlichttherapie
Die Rotlichttherapie unterstützt die natürlichen Regenerationsprozesse Ihrer Haut. Sie dringt in das Gewebe ein und regt wichtige Körperprozesse an:
- Zellaktivität, wodurch sich Hautzellen schneller teilen und geschädigtes Gewebe schneller regeneriert
- Kollagenproduktion, wodurch das Bindegewebe gestärkt wird und Narben besser verheilen
- Durchblutung, wodurch mehr Sauerstoff und Nährstoffe zur Wunde gelangen
- Entzündungshemmung, das rote Licht mindert Schwellungen und Reizungen
Heutzutage kannst du rotes Licht ganz einfach selbst anwenden – mit deinem eigenen Lasergerät. Der PowerCure-Laser ist ein solches Gerät, das du dafür selbst nutzen kannst, und zwar mit nur wenigen Minuten pro Tag. Darüber hinaus kann der Laser auch bei anderen Beschwerden und Erkrankungen eingesetzt werden, sowohl bei Menschen als auch bei Tieren. So hilft er nicht nur bei der Heilung deiner Wunde, sondern ist auch gut für den ganzen Haushalt!