Bursitis bei Pferden ist eine schmerzhafte Entzündung der Schleimbeutel, die häufig durch Überlastung oder Traumata verursacht wird. Diese Erkrankung kann zu Schwellungen, Steifheit und Lahmheit führen. In diesem Blog erfahren Sie mehr über die Ursachen, Symptome und wirksamen Behandlungsmethoden, darunter Ruhe, Entzündungshemmer und ergänzende Therapien wie die Rotlichttherapie. Alles, um Ihrem Pferd ein möglichst angenehmes Leben zu ermöglichen!
Was ist Bursitis bei Pferden?
Bursitis, auch Schleimbeutelentzündung genannt, ist eine Entzündung des Schleimbeutels. Die Schleimbeutel sind mit Flüssigkeit gefüllte Säcke, die sich zwischen Sehnen, Muskeln und Knochen befinden. Sie dienen als Polster, um die Reibung bei Bewegungen zu verringern. Wenn sich die Schleimbeutel entzünden, kann dies zu Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen führen. In diesem Fall leidet das Pferd an Bursitis.
Wie kann eine Bursitis entstehen?
Eine Bursitis bei Pferden kann auf verschiedene Weise entstehen. Die folgenden Punkte können eine Ursache für diese Schleimbeutelentzündung sein:
Überlastung oder starker Druck auf einen bestimmten Bereich, beispielsweise durch schlecht sitzendes Geschirr;
Trauma oder Verletzung;
Infektionen, obwohl dies seltener vorkommt.
Wo kann ein Pferd an Bursitis leiden?
Bursitis, also eine Schleimbeutelentzündung, kann bei Pferden an verschiedenen Stellen auftreten. Es gibt daher verschiedene Formen dieser Erkrankung:
Schiefel: eine Entzündung des Schleimbeutels in der Nähe des Sprunggelenks;
Hygroma: Dies wird auch als Ellenbogenbursitis bezeichnet und entsteht häufig durch langes Liegen auf einem harten Untergrund.
Die Behandlung besteht oft aus Ruhe, Entzündungshemmern und in einigen Fällen kann bei einer Infektion eine Drainage oder sogar eine Operation erforderlich sein. Heutzutage wird auch häufig die Rotlichttherapie bei Pferden eingesetzt. Später in diesem Artikel gehen wir näher auf die Behandlungen ein.
Wie können Sie feststellen, ob Ihr Pferd an einer Bursitis leidet?
Es gibt verschiedene Anzeichen, an denen Sie eine Bursitis bei Ihrem Pferd erkennen können. Die Symptome können sich bei jedem Pferd unterschiedlich äußern, aber im Folgenden finden Sie einige häufig auftretende Merkmale.
1. Schwellung
Oft ist an der Stelle der Schleimbeutelentzündung, z. B. an den Knien, Fersen oder Schultern, eine deutlich sichtbare oder tastbare Beule oder Verdickung zu erkennen.
2. Schmerzen bei Berührung
Das Pferd kann empfindlich oder sogar aggressiv reagieren, wenn Sie den entzündeten Bereich berühren. Ein Pferd zeigt Schmerzen manchmal deutlich, daher können die Anzeichen etwas vager sein.
3. Steifheit oder Lahmheit
Das Pferd kann Schwierigkeiten beim Bewegen haben, steif sein oder lahmen. Dies tritt häufig beim Bewegen nach einer Ruhephase auf.
4. Wärme
Der entzündete Bereich kann sich wärmer als normal anfühlen. Dies ist eine normale Entzündungsreaktion. Oft geht dies mit einer Schwellung einher.
5. Eingeschränkte Bewegung
Das Pferd kann zurückhaltender sein, sich weniger energisch bewegen oder bestimmte Bewegungen nicht gerne ausführen.
6. Veränderung der Haltung oder des Gangs
Es kann sein, dass ein Pferd seine Haltung verändert, um Schmerzen zu vermeiden. Oftmals lässt sich dies auch an der Art und Weise erkennen, wie das Pferd läuft, insbesondere wenn dies anders als normal ist.
7. Unregelmäßige Nutzung des Beins
Wenn die Schleimbeutelentzündung im Bein liegt, kann das Pferd das Bein weniger benutzen. Es kann auch sein, dass das Tier mit dem Bein schleppt oder lieber nicht mehr aufstehen möchte.
Es ist immer wichtig, einen Tierarzt zu konsultieren, wenn Sie diese Anzeichen bemerken. Nur der Tierarzt kann bei einer offiziellen Diagnose helfen und einen Behandlungsplan erstellen.
Wie behandelt man Bursitis bei Pferden?
Bursitis bei Pferden ist gut behandelbar. Es gibt verschiedene Behandlungsmethoden für eine Schleimbeutelentzündung. Dazu gehören traditionelle sowie ergänzende Therapien wie die Rotlichttherapie. Nachfolgend finden Sie die Behandlungsmöglichkeiten.
Ruhe und eingeschränkte Bewegung
Es ist wichtig, dass das Pferd ausreichend Ruhe bekommt. Auf diese Weise kann die Entzündung schneller abklingen. Zu viel Bewegung kann die Erkrankung sogar verschlimmern. In einigen Fällen darf sich das Pferd unter Aufsicht bewegen, um die Mobilität zu erhalten.
Entzündungshemmer
Der Tierarzt kann Entzündungshemmer und gegebenenfalls andere Medikamente verschreiben. Dies geschieht oft mit dem Ziel, die Entzündung zu hemmen und die Schmerzen zu lindern. Es kann auch sein, dass der Tierarzt Kortikosteroid-Injektionen verabreicht.
Kühlung und Wärmetherapie
In der ersten Phase der Entzündung können Eis oder kalte Kompressen helfen, die Entzündung zu lindern. Sobald die akute Entzündung abgeklungen ist, kann Wärme helfen, die Durchblutung zu verbessern.
Rotlichttherapie
Heutzutage wird die Rotlichttherapie immer häufiger zur Behandlung von Schleimbeutelentzündungen bei Pferden eingesetzt. Diese Form der Lichttherapie stimuliert die Zellaktivität, verbessert die Durchblutung und kann so Schmerzen lindern und den Heilungsprozess beschleunigen. Sie kann auch als ergänzende Behandlungsmethode eingesetzt werden. So ist beispielsweise der PowerCure-Laser ein gutes Hilfsmittel zur Behandlung von Pferden.
Drainage oder chirurgische Eingriffe
In schweren Fällen kann eine Drainage oder eine Operation erforderlich sein. Oft kommt es zu einer übermäßigen Flüssigkeitsansammlung, die durch einen chirurgischen Eingriff entfernt oder behandelt werden muss.
Anpassung von Geschirr und Umgebung
Manchmal wird eine Bursitis durch äußeren Druck verursacht, z. B. durch schlecht sitzendes Geschirr oder das Liegen auf einem harten Untergrund. Daher ist es wichtig, die Ursache zu bekämpfen. Sorgen Sie für gut sitzendes Geschirr und einen weichen Untergrund, auf dem das Pferd bequem liegen kann. Dies hilft sowohl bei der Heilung als auch bei der Vorbeugung von Bursitis.
Die Kombination dieser Behandlungen, abhängig vom Schweregrad der Bursitis, kann für eine optimale Genesung sorgen. So kann beispielsweise neben Entzündungshemmern und Ruhe auch eine Rotlichttherapie eingesetzt werden, um den Heilungsprozess zu beschleunigen.
Bursitis bei Pferden und Low-Level-Lasertherapie
Low-Level-Lasertherapie kann ein gutes Hilfsmittel für Ihr Pferd sein. Sie wird zunehmend als (zusätzliche) Behandlung für Schleimbeutelentzündungen oder andere Beschwerden bei Pferden eingesetzt. Sie kann verschiedene Vorteile bei der Behandlung des Knies bieten. So kann sie Schmerzen lindern, Entzündungen hemmen und den Heilungsprozess fördern. Hier sind einige Möglichkeiten, wie Lasertherapie Ihrem Pferd helfen kann:
Schmerzlinderung durch die Freisetzung von Endorphinen;
Entzündungshemmende Wirkung;
Verbesserte Durchblutung, wodurch Nährstoffe und Sauerstoff besser zugeführt werden;
Stimulierung der Zellregeneration, was zu einem schnelleren Heilungsprozess führt.
Eine Lasertherapie bei Pferden kann auch als Ergänzung zu anderen Behandlungen eingesetzt werden. Auf diese Weise kann sie für einen schnelleren Heilungsprozess und Schmerzlinderung für Ihr geliebtes Tier sorgen.
Rotlichttherapie und die Wissenschaft
Die Anwendung der Low-Level-Lasertherapie, auch Rotlichttherapie genannt, ist wissenschaftlich erwiesen. Bei dieser Therapie werden Lasergeräte mit einer speziellen Frequenz von Lichtenergie mit geringer Leistung eingesetzt. Dieses Licht sorgt für Wechselwirkungen mit dem Gewebe in Ihrem Körper. Dies führt zu einer Verringerung von Schmerzen, Schwellungen, Entzündungen und verschiedenen Erkrankungen. Diese Therapie kann sowohl bei Menschen als auch bei Tieren angewendet werden.
Was kann PowerCure für Ihr Pferd bedeuten?
Der PowerCure-Laser hat bereits vielen Pferden geholfen, Schmerzen, Beschwerden und Erkrankungen zu lindern. So konnten wir bereits mehreren Pferden mit einer Schleimbeutelentzündung helfen.
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